Ein Halbmarathon zwischen Aufgeben und Durchbeissen

Letzten Sonntag fand zum 13. Mal der Metropolmarathon in Fürth / Mittelfranken statt, für den ich mich schon seit Monaten angemeldet und vorbereitet hatte.

Diese Laufveranstaltung werde ich so schnell nicht vergessen, denn für mich war es der bisher härteste Halbmarathon, an dem ich teilgenommen habe – ein Kampf, der mich vor allem mental, so an meine Grenzen gebracht hat, so dass ich noch heute, 2 Tage später, die Auswirkungen spüre und auch mein Körper immer noch nach Erholung ruft.

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Oder: Berlin! Berlin! Wir laufen in Berlin

Berliner Halbmarathon

Ein Läufer-Traum ist wahr geworden: einmal bei einer großen Laufveranstaltung in Berlin durch’s Brandenburger Tor laufen und das zusammen mit meiner Mutter, die dies schon mal erleben durfte und immer noch davon mit großer Begeisterung erzählt.

Unser Aufenthalt in Berlin ist zwar nun schon ein paar Tage her, doch sobald ich die Augen schließe, sehe, spüre und höre ich immer noch die Atmosphäre, die Stimmung als ob ich gerade noch dort vor Ort bin.

Blick auf die Flensburger Förde

Dabei sitze ich gerade in einem dänischen Ferienhaus und lasse in den Schreibpausen meinen Blick auf den Strand und die Wellen der Flensburger Förde schweifen. Dieser Blick, die frische Seeluft und die gemütliche Wärme des Holzofen erzeugen in mir eine himmlische Ruhe und Entspannung, die es mir sehr leicht macht, meinen Bericht über die Tage in Berlin zu verfassen.

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„Mach doch einfach mal Sport“

eigenes Kunstwerk aus Ton

Diesen gut gemeinten Ratschlag hat bestimmt jeder Mensch mit einer depressiven Erkrankung schon mal gehört. Doch wie das so ist mit den meisten Ratschlägen, kommen diese bei betroffenen Menschen oft nicht gut an. Sie erzeugen Druck – und Druck ist wirklich das letzte, was ein Mensch mit einer (tiefen) Depression gebrauchen kann. Den Druck macht er sich innerlich schon selbst, weil er genau merkt, dass er so wie er gerade ist, nicht okay ist und dies noch mehr Scham- und Schuldgefühle auslöst. So verursacht ein gutgemeinter Ratschlag oft genau das Gegenteil, er verstärkt die Depression beim Betroffenen.

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Laufen verbindet

– und manchmal entstehen dadurch sogar neue Freundschaften.

Facebook bietet Läufern eine Plattform, auf der sie sich in verschiedenen Gruppen, über ihre Trainings, ihre Erfolge, ihre Probleme, Lieblingsrouten und absolvierte Wettkämpfe austauschen können. Dies wird auch gut genutzt und auch ich, habe von den Erfahrungen anderer Läufer profitieren können.

In einem dieser Foren lernte ich P. kennen, eine Läuferin aus dem Nachbarort und wir gaben uns gegenseitig Tipps und Strategien zum Thema „Laufen nach Bandscheibenvorfall“, genauso wie zu den Heimatlaufstrecken.

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