Ein Jahr ist es mittlerweile her, als bei mir die ersten Zweifel an meiner langjährigen Psychotherapie aufkamen. Zweifel daran, ob ich wirklich alle Themen in der Therapie ansprechen darf. Natürlich gab es auch vorher schon Momente, wo ich mit dem Verhalten meiner Therapeutin Schwierigkeiten hatte, doch
– entweder rückte dieses Problem aufgrund aktueller Schwierigkeiten außerhalb des Therapiesettings wieder in den Hintergrund
– oder ich vetraute nach Ansprache meiner Schwierigkeiten den Worten meiner Psychotherapeutin, dass sie schon genau wisse, was sie tut
und damit war das Thema erstmal beendet.

Sprechblockade

Doch das änderte sich letztes Jahr im Juni: damals hatte ich mal wieder große Probleme mit dem Reden in der Therapie. Es wollte einfach nicht klappen, irgendwie war ich blockiert, weil immer so eine Angst „mich nicht verständlich ausdrücken“ zu können und dadurch falsch verstanden, nicht ernstgenommen zu werden, mitschwang.

Dieses „Nicht Reden können“ belastete mich damals wahnsinnig, ich wusste einfach nicht, wie ich es ändern sollte, wie ich es schaffen sollte trotz der Blockade zu reden. Ich wollte dieses Thema unbedingt in der Therapie ansprechen und bearbeiten.

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… denken die meisten, die ein Blatt Papier mit Fragen zum Ankreuzen in die Hand gedrückt bekommen – ein vielleicht nerviger Vorgang, doch für den größten Teil der Menschheit wahrscheinlich ohne Probleme bewältigbar- vorausgesetzt die Fragen sind für denjenigen eindeutig und verständlich.

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Kunsttherapie: Thema Labyrinth

Ich will hier raus, raus aus meinen inneren Labyrinth im Kopf.  

Weg von den Monstern, alten Bildern, Gedanken und dem anderen Chaos, was mir so Angst macht und oft heftige Schmerzen verursacht.

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Meine Monster im Kopf veranstalten gerade wieder ein ziemliches Chaos.

… und das alles nur, weil ich helfen wollte.

In einem Betroffenenforum habe ich jemanden aufgrund meiner Erfahrung etwas Unterstützung im Umgang mit Behörden geben wollen. Daraufhin ist eine heftige Diskussion entstanden, die mich dann ziemlich getriggert hat.

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Wer bin ich?

Wenn dir dein Spiegelbild irgendwie fremd ist und du das Bild nicht wirklich einordnen kannst, dann stehst du doch ziemlich verwirrt vor dem Spiegel.

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